Startschuss für die Querung der Albert-Vater-Straße (B1)

Für die Bauarbeiten der 2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn steht der nächste bauliche Meilenstein an. In diesem Monat beginnen die Arbeiten an der Querung der Albert-Vater-Straße (B1).

Ab 22. Juni 2026 starten die Bauarbeiten für die Überfahrt der Straßenbahn über die Albert-Vater-Straße und damit über die Bundesstraße 1.

Während der Bauarbeiten bleibt die Albert-Vater-Straße in beide Richtungen jeweils einspurig befahrbar. Die Auffahrt auf den Magdeburger Ring in Richtung Halberstadt bleibt möglich. Aus bautechnolgosichen Gründen wird jedoch die westliche Abfahrt vom Magdeburger Ring aus Richtung Stendal gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert und ist auf movi.de/baustellen zu finden.

Bauablauf: Das passiert alles

In der ersten Bauphase werden eine Baustellenzufahrt sowie ein provisorischer Rad- und Fußweg hergestellt. Diese vorbereitenden Arbeiten sollen bis Ende Juli 2026 abgeschlossen sein. Gleichzeitig beginnt der Bau für das neue Gleichrichterunterwerk für die Stromversorgung der Straßenbahn.

Die Aufnahme zeigt den Kreuzungsbereich an der Albert-Vater-Straße im Bereich der Abfahrt des Magdeburger Rings (MD-Ring). Im Vordergrund erstreckt sich eine mehrspurige Fahrbahn mit mehreren Fahrzeugen im fließenden Verkehr, darunter Pkw und ein Lkw mit Ladekran. Die Fahrbahn wirkt breit und stark frequentiert. Am rechten Fahrbahnrand befinden sich mehrere Wegweiser, die auf verschiedene Ziele im Stadtgebiet hinweisen. Dahinter ist eine eingezäunte Fläche mit Baustellen- bzw. Veranstaltungswerbung zu erkennen. Im Hintergrund prägen dichte Baum- und Grünflächen das Straßenbild. Links im Bild sind weitere Fahrspuren sowie die Zufahrt beziehungsweise Abfahrt des MD-Rings sichtbar. Der Himmel ist überwiegend bewölkt mit aufgelockerten Wolkenfeldern, wodurch eine leicht wechselhafte Wetterstimmung entsteht. Insgesamt vermittelt das Bild den Eindruck eines stark befahrenen Verkehrsknotens im urbanen Raum von Magdeburg.

Anschließend folgen umfangreiche Leitungsverlegungen der SWM/AGM. Zunächst werden diese etwa sieben Monate lang im südlichen Baubereich durchgeführt, danach für weitere sechs Monate im nördlichen Bereich.
Für die beiden abschließenden Bauphasen sind zusammen rund sieben Monate vorgesehen. In dieser Zeit werden weitere Leitungen im Fahrbahnbereich verlegt sowie die neue Gleisquerung und die Straßenfahrbahn hergestellt.

Die Aufnahme zeigt ein geräumtes Baufeld in Blickrichtung Albert-Vater-Straße, mit Ausrichtung auf den Bereich An der Steinkuhle / Lorenzweg. Im Vordergrund befindet sich ein teilweise beschädigter Maschendrahtzaun, der das Baustellengelände von der Umgebung abgrenzt.

Auf der Baustellenfläche sind umfangreiche Erd- und Räumarbeiten erkennbar. Links im Bild arbeitet ein orangefarbener Kettenbagger, der mit seinem Greifer beziehungsweise Löffel Material aufnimmt und bewegt. Daneben steht ein großer Absetzcontainer. Über das gesamte Baufeld verteilt liegen mehrere Haufen aus Holz-, Wurzel- und Grünschnittmaterial, die auf bereits erfolgte Rodungs- und Beräumungsmaßnahmen hinweisen.

Im mittleren und hinteren Bereich der Fläche sind weitere Baumaschinen, Baustelleneinrichtungen sowie provisorische Fahrwege aus Schotter zu erkennen. Die Fläche selbst ist überwiegend unbefestigt und weist Spuren der Bauarbeiten auf. Entlang der rechten Seite begrenzen größere Baum- und Gehölzbestände das Baufeld.

Im Hintergrund sind Gewerbe- und Betriebsgebäude sichtbar. Der Himmel ist überwiegend bewölkt, wodurch die Szene in einem diffusen Tageslicht erscheint. Insgesamt dokumentiert die Aufnahme den aktuellen Zustand eines vorbereiteten Baufeldes während laufender Erschließungs- und Beräumungsarbeiten im Bereich zwischen Albert-Vater-Straße, An der Steinkuhle und Lorenzweg.

Parallel dazu entstehen zwischen der Albert-Vater-Straße, der Straße An der Steinkuhle und dem Lorenzweg die neuen Straßenbahngleise.

Zum Abschluss werden die Fahrleitungsanlagen errichtet und landschaftspflegerische Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt. Vor der Inbetriebnahme der neuen Strecke schließen sich außerdem eine umfangreiche Erprobungs- und Schulungsphase sowie die technische Abnahme der Bauarbeiten an.

Im Jahr 2028 sollen die ersten Straßenbahnen über die neue Strecke rollen können.